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Fremd

Titel: Fremd
Autor: callisto24
Prompt#83: Wüste

* * *
Nichts ist so wie es erscheint. Die Welt unter Münchens leuchtender Decke splitterte sich auf in unzählige Facetten und nur eine einzige davon gehörte zu ihm. Eine der Welten, die Menschen wie ihn umschlossen, einschlossen, Menschen, die keine Heimat mehr hatten, die vor Armut oder Verfolgung flohen und ohne Chance auf Asyl ihr Leben im Dunst des Illegalen verlebten, war seine.
Warum auch, so fragte er, sollte er nicht das Recht besitzen, sich sein Leben nach eigenen Maßstäben einzurichten. Wie jeder andere es durfte, jeder, der in einem freien Land lebte. Warum sollte es ihm nicht erlaubt sein, das Glück zu suchen und zu finden?
Auch wenn nichts dem Bild glich, das man ihm vom Paradies gemalt hatte. Manchmal lachte er fast, dachte er daran. Doch nur fast.
Wie naiv doch die Sicht aus seiner Welt auf die erschien, in der er jetzt lebte.
Sicher, er hatte es geschafft, er konnte sich glücklich schätzen. Selbst jetzt, mit dem Wissen von allem, was ihm fehlte, der festen Überzeugung, dass er niemals dazugehörte, dass er ohne Papiere ein stetes Leben auf der Flucht vor dem Gesetz führte, fiel es ihm nicht ein, seine Entscheidung auch nur eine Minute lang anzuzweifeln.
Auch wenn sein Leben in nichts dem derer glich, die von ihm nichts wussten. Jenem Teil der Bevölkerung, der sich nicht fragen musste, wann er entdeckt und über die Grenze katapultiert, manövriert oder geschifft wurde.
Jenem, der es nicht gewohnt war, dass sein Gegenüber die Augen niederschlug, noch bevor er ihm beweisen konnte, dass er selbst dem Blick jedes anderen aus reiner Notwendigkeit auswich.
Schwer war es. Aber er war jung. Und sie waren Freunde. Sie wussten von seiner Schüchternheit. Sie wussten, dass sie ihn schubsen mussten. Also schubsten sie, bis er auf diese Frau traf. Diese Frau, die sie ansah, die sie alle musterte. Und die lächelte.
Fremde Frauen in einem fremden Land, hellhäutig und geheimnisvoll. Und betrunken. Denn auch dies war ein Teil des Luxus, der gleichzeitig anzog und abstieß. Manchmal war es nicht schlecht zu wissen, dass die Sprache, in der sie sich unterhielten, nicht verstanden wurde.
Und sie fühlten sich gut. Es war einer dieser Abende, in denen sie sicher sein durften.
Der Dezember bot so viele Möglichkeiten, sich in der Anonymität der Stadt zu verlieren. Die Menschen trugen einen seligen Ausdruck freudiger Erwartung in ihren glänzenden, hellen Gesichtern, oder sie wirkten verloren in der Hektik der Festtagseinkäufe, stürmten an Menschen, an Wundern vorbei, ohne sie zu registrieren, die Lippen verbissen zusammengepresst. Manche drängten sich rücksichtslos vorwärts, jagten einem unerreichbaren Ziel hinterher.
Selten, dass jemand sich die Zeit nahm, den Glanz und den Schmuck offen zu betrachten. Selten, dass jemand lächelte.
Nicht einmal zu einer Zeit wie dieser. Nicht einmal am Abend, der doch dem Ausklang eines Tages gewidmet sein sollte.
Mit einem staunenden und einem ungläubigen Auge beobachtete er, wie die Menschen sich an den duftenden und funkelnden Buden vorbeileiten ließen. Er bemerkte wie sie sich selbst die Zeit stahlen, dass einmal kurz innezuhalten den Preis bereits in sich trug.
Er verstand nie, warum sie ihn bezahlten, warum sie Tag für Tag mit diesen leeren Gesichtern durch eine Welt hetzten, die eigentlich so viel besser sein sollte als seine.
Sie kleideten sich dunkel und grau. Sie trugen ihre schlechte Laune vor sich her wie einen Schild. Sie ehrten und verehrten die Depression, die sie zwischen den Steinklötzen festhielt. Doch wer war er, um darüber zu urteilen? Untergehen in der Menge bedeutete auch den Abschied von den Farben, die trotz des Verfalls, des Schmerzes und den Drohungen, die seine Heimat überschatteten, wie frohe Tupfer dem Bösen zu widerstehen suchten.
Aber frohe Tupfer passten nicht in diese Welt. Und so wurden sie auch zu einem Teil der Gesellschaft, an der Oberfläche.
Und leichter als jeden anderen konnten sie diese Frau täuschen. Er ahnte, dass sie ihn für ein Symbol verwehender amerikanischer Besatzungstruppen hielt, dass der Schein ihm half, in den Augen der westlichen Welt akzeptiert zu werden.
Die Frau ging an ihnen vorbei. Sie lachte nun, hinein in ihre Tasse, deren Inhalt noch ein wenig dampfte. Ihr Atem war in der Kälte zu sehen und dennoch hatte sie den Mantel aufgeknöpft, den Schal gelöst.
Er fror genauso wenig wie sie und es wunderte ihn. Eigentlich sollte er frieren, kannte es fast nicht mehr anders in diesen Monaten, in der kalten Jahreszeit.
Nicht dass es eine Rolle spielte. Nicht für ihn.
Trotz der fehlenden Sonne, trotz der trüben Grundstimmung spürte er die Bemühungen und die gelegentliche Liebe, die in manchen Ecken und Winkeln aufflammte. Ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt, ob missverstanden oder initiiert, spielte keine Rolle. Das Leben war kurz und grausam. Es konnte jederzeit und überall enden. Er hatte seinen Teil gesehen und nicht vor, den Moment, der ihn anlachte, aufzugeben.
Er war bereit, das Weihnachtsfest zu feiern, wie er es nicht kannte. Anders und erfüllt von Gold und Silber. Mit Düften und Lichtern, optisch überwältigenden Eindrücken, mit jedem einzelnen Schritt.
Nicht in der Hütte, die sich als Kirche ausgab. Nicht unter brennender Sonne und mit dem Schall der Gewehre im Hintergrund.
Er hatte etwas, dieser Markt am Marienplatz. Strukturiert wirkte er, perfektioniert und durchdacht. Geordnet und geregelt. Sicher und vertrauenerweckend.
Pausbäckige Menschen hinter glänzenden Schmuckstücken, die keinen Sinn ergaben. Rotgesichtige Frauen in dampfenden Würstchenbuden. Handschuhe und Mützen, tief über die Ohren gezogen im Hintergrund der dicht an dicht gehängten Strohsterne.
Dazwischen Moderne, Musik in CD-Form, Lichterketten, die aussehen wollten, als tropften in regelmäßigen Abständen Eiszapfen von ihnen herab. Überhaupt die merkwürdigsten und verrücktesten Lichter. Sie blinkten und blitzten, verteilten grellen Schein in unterschiedlichen Farben.
Und doch war es nicht so, als wundere er sich darüber, was Weihnachten in dieser Stadt bedeutete. Er hatte nicht viel gesehen, wenig mit Ausnahme des Wohnheims, in dem er lebte, den Ecken, in denen man sich traf um über die wenigen Möglichkeiten zu sprechen.
Aber was er von der Stadt sah, in den Momenten wie diesen, in denen sie feierte oder zu feiern versuchte, schien der Absicht zu dienen, einem allgegenwärtigen und andauernden Tief zu entfliehen.
Manchmal und unerwartet durchstreiften zunehmend wunderliche und beinahe bunte Erscheinungen die Straßen. Frauen in Kleidern, die ihn an eine Tradition erinnerten, mit der er nichts anzufangen wusste. Männer mit Hüten und Lederhosen, die so überhaupt nicht in das Bild der Busse und Bahnen passen wollten.
Ebenso wie dieses kurze Aufflammen exotischer Ausgelassenheit mutete die unzusammenhängende Pracht, die nun an Hauswänden prangte, sich über die Gassen verteilte und zwischen den Gebäuden drängte, wie eine Maske an, die tieferliegende, schlummernde Krankheiten überdeckte. Seuchen und Plagen, die nicht erwähnt wurden, schon gar nicht zu einer Zeit der Feste.
Die Sinne wollten betäubt werden, und Sinne wurden betäubt.
Wie sie, die Frau den Markt umkreiste, sah es aus, als sei ihr schon seit geraumer Zeit gelungen, die Sinne erfolgreich zu betäuben.
Ein letzter Blick zu den anderen und er folgte ihr. Was geschah war eindeutig. Sie war immer wieder gekommen, hatte Blicke auf ihn geworfen, auf seine Leute. Nur um weiterzugehen mit langsamen, wiegenden Schritten, den Griff fest um die Tasse mit der Silhouette der Stadt darauf, in deren Zentrum sie sich befanden.
Einmal noch sah er sich um, sah wie die anderen lachten, wie sie ihm zunickten.
Vielleicht war es das. Vielleicht lebten die Frauen hier so, frei und unkompliziert. In einer Welt, deren Mechanismen ihm fremd waren.
In das kalte Wasser zu springen entbehrte nicht eines gewissen Reizes. Und so fand er sich wieder, Schulter an Schulter mit ihr. Sie gingen ein Stück nebeneinander, bevor sich ihre Augen trafen und sie blinzelte. Aber das war in Ordnung. Sie konnte seinen Blick nicht aushalten und er ihren genauso wenig. Aber er konnte weitergehen.
Für einen Augenblick zweifelte er daran, dass sie ein Ziel hatte. Ihr Gang wirkte unstet und verschwommen. Ihre blauen Augen hohl, wenn sie an ihm vorbei starrten.
Und doch wusste sie genau, wohin sie ging. Das Zentrum reichte ihr nicht aus. Sie suchte die Mitte von allem. Den Baum, der vor dem Rathaus aufragte.
Verharrte neben der Mariensäule, eines der Gebilde dieser Stadt, das zugleich Zauber und Kitsch war. Dann sah er in den Baum. Und er ahnte, was sie fühlte. Sie, die still und steif neben ihm stand, die Augen nach vorne gerichtet, als versuche sie die Lichter vor sich zu hypnotisieren. Vielleicht wollte sie eines von ihnen bewegen, zum Aufleuchten oder zum Erlöschen bringen.
Eine Krone der hiesigen Schöpfung, die Kommerz und die Gier nach Geld begonnen hatte, bildete dieser riesige Baum vor dem Rathaus, dicht bestückt mit funkelnden Glühbirnen, die je nach Stand des Alkoholpegels eines Betrachters mehr oder minder munter flackerten.
Er spürte, wie er Gefahr lief, sich bei ihr zu infizieren, von ihrem Wahnsinn zu schmecken. Sie liebte diesen Baum, unabhängig davon, woher er stammte, welch großzügige Gemeinde ihn stiftete, unabhängig davon, welche Höhe, Breite, Zweck und Ziel oder Glühweine er mitbrachte.
Sie liebte es, an ihm vorbeizulaufen, sich unter dem hohen gotischen Eingang in den Rathaushof hindurch zu ducken, die Vorstellung zu leben, sie befände sich inmitten einer Festung aus alter Zeit. Und so zog sie ihn mit sich in eine andere, eine gänzlich andere Welt.
Er zuckte zusammen, als er ihre Hand an seinem Ärmel spürte, als sie ihn durch einen Eingang führte, den er mied. Zu offiziell, zu gefährlich dieses Zeugnis städtischer Direktive.
Sein Herz klopfte schneller, als über ihm die fremdartigen Weisen ertönten, ihn zusammenzucken ließen. Seltsame, unverständliche Hymnen, getragen und traurig, gesungen von hohen Stimmen, die durch Lautsprecher verstärkt von Balkonen des Gebäudes klangen.
Sie schien sich nicht daran zu stören. Im Gegenteil. Sie strahlte, als sie den Durchgang passiert hatten und sich im Innenhof des Rathauses befanden. Nur dass es noch weniger wie ein Rathaus aussah, als bisher.
Der Innenhof war im Lichte und Klang der Festivitäten vergleichbar mit einer Burg, geheimnisvoll, dunkel, erhaben und schön. Eine Burg, so wie er sie nur aus den Medien kannte. Wie sie zur Geschichte dieses Landes, dieses Teiles der Welt gehörte. In der es kalt war, und abweisende Bauwerke aus schwerem Stein zum Leben gehörten.
Zu kalt. Sie entfloh ihm wieder und er floh mit ihr. Und fand sich wieder umgeben von Licht und Musik, dem Treiben des Christkindlmarktes, den Düften der Leckereien, die es nur zu dieser einen Zeit des Jahres genossen wurden.
Er sah sie an, und sie lachte. Sie sah jünger aus, als sei es ihr gelungen, einen Zauber wieder neu zu kreieren, den sie verloren geglaubt hatte.
Und in diesem Moment wusste er, dass sie nicht aufgab, dass der Zauber der Münchner Weihnacht den Höhepunkt ihres Jahres darstellte, den Gipfel ihrer Wünsche. Selbst wenn sie sich dazu zwingen musste, in der Zeit zurückzuwandern.
Sie lächelte. Sie lächelte wieder. Sie trank und ging. Sie verschwamm im Anblick des glitzerenden Baumes. Sie blinzelte gegen die funkelnden Lichter, den grellen Schein der Stände.
Bis er sie einholte. Und sie mitnahm.
Blicke sagten mehr als Worte und das nicht nur, weil Worte nicht ausreichten. Sie verstand nicht, er verstand nicht und doch folgte sie ihm. Es war beinahe beängstigend.
Eine besondere Nacht, eine der einsamen Weihnachtsnächte, während derer Menschen in der Großstadt anders handeln als sie gewohnt sind. Nächte, die gefährlich und doch spannend sind. Während derer die Zwischenräume sich gleichermaßen vergrößern und zusammenschrumpfen. Während derer Schritte zu Entfernungen werden, die glitzernde Märchenwelten von trostlosen Seitenstraßen trennen, von Vierteln, in denen Geheimnisse wohnen.
Und nur manchmal getraut sich jemand die Grenze zu überschreiten. Nur in bestimmten Nächten. Nur wenn das Risiko unwichtiger erscheint, als das Abenteuer.
Wie merkwürdig es doch war, dass sie ihm folgte. Wie unverständlich und doch wie passend. Ein Weihnachtsgeschenk, das ihm, fern der Heimat in den Schoß fiel.
Bis zuletzt glaubte er, dass sie sich von ihm abwende, dass sie sich umdrehe und davon liefe. Ob sie selbst nicht mehr wusste, wie sie den Weg zurück fände. Oder ob das Gebäude, in das er sie lotste, nicht nur für seine Begriffe einem wahren Palast glich im Vergleich zu den Unterkünften, die er sonst bewohnte, darüber hatte er nicht vor nachzudenken. Nicht, als sie sich bereits aus ihrem fleckigen Mantel geschält, das im erbarmungslos elektrischen Licht strähnig wirkende Haar zurückgestrichen und nach der Flasche gegriffen hatte, die er neben seinem stolzesten Besitz aufbewahrte.
Das Licht des Fernsehers waberte in bläulichen Streifen durch den Raum, als sie wieder zu sich kam. Vielleicht riss auch die Panik, die aus ihm strömte, die Frau aus ihrer Bewusstlosigkeit, in die sie nicht unerwartet gefallen war, betrachtete er den schmalen Streifen Flüssigkeit, der in der einst gefüllten Flasche zurückgeblieben war.
Als sie blinzelte, versuchte er zu fragen, ob es ihr gut ginge. Sein Herz pochte ahnungsvoll im Angesicht der Schwierigkeiten, die er vorhersah, in die er sich geritten hatte. Und nicht nur sich, auch die anderen. Jeden, der sich so wie er hier aufhielt.
Sie öffnete die Augen und fasste sich an die Stirn, als er ihr das Blut zeigte. Doch ihre Antwort bestand nur in einem Nicken und dem Lächeln, das ihm nun, im Licht des grauenden Morgens, hohl und nichtig erschien.
Und dann verschwand sie und er konnte sie nicht aufhalten, wusste nicht einmal ob er dies wollte.
Sie war fort und das war gut.
Und wie hätte er auch ahnen können, dass der Kreis damit nicht geschlossen war, dass die Reise erst begann. Dass nichts auf dieser Welt ohne Folgen blieb.
Folgen von denen er erst so viele Jahre später erfuhr. Folgen, die ihn gleichzeitig verstörten, erfreuten und mit Stolz erfüllten.
Er konnte nicht anders, er rief sie an.
Längst ausgewichen, als es eng wurde, längst dem Zugriff der Behörden entschwunden und sich dort niedergelassen, wo andere Behörden mit weniger Chancen die Suche nach ihm und seinesgleichen gelegentlich aufgaben.
Aber er rief an. Und er dachte an München. An das Zimmer, in dem er gewohnt hatte, an den Fußballplatz, an die Arbeit. Er dachte an München zur Weihnachtszeit. An den riesigen Baum, unter dem sie stand, duftend nach Gewürzen und Glühwein. An die Exotik, die sie verströmte, an die Unmöglichkeit, ihren Wortschwall zu verstehen, selbst als sie dann nüchtern gewesen war. Und wie er sich bemüht hatte, wie er ihre Telefonnummer bekam. Wie er sie wieder und wieder anrief. Wie er hartnäckig blieb. Bis sie sich auf ihn einließ, nur um ihn dann wegzustoßen. Ohne ihm mitzuteilen, dass er damals in München mehr zurückgelassen hatte, als ein Leben, das besser sein sollte, als das Leben in Hitze, Armut und Gewalt, vor dem er geflohen war. Dass er ein Leben gezeugt hatte, das ein Bindeglied sein konnte zwischen einer Welt an der Oberfläche, die er nie verstünde, so sehr er sich auch bemühte, und seiner Welt der Verborgenheit, des ewigen Suchens und Versteckens, der Unsicherheit, die nie endete, unabhängig davon wie glanzvoll eine Stadt in der Weihnachtszeit wirkte.






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